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Angst vorm Probespielen – Das Probespiel/Vorspiel für Musiker und die Angst spielt immer mit!

Der Konkurrenzkampf unter Musikern hat sich in Deutschland in den letzten Jahren extrem verschärft. Es werden einfach mehr Musiker ausgebildet, als gebraucht werden. Hinzu kommt, dass Orchester schließen oder Stellen streichen. Außerdem drängen verstärkt Musiker aus dem Ausland, vor allem aus Russland und Asien, in die Orchester. Durch diese Konkurrenzsituation steigen die Ansprüche an Musiker ins Unmenschliche. Noch mehr Perfektion, noch mehr Virtuosität. Wenn jemand heute sein Konzertexamen „nur“ mit gut abschließt, hat er in Deutschland praktisch keine Chance, überhaupt eine Stelle in einem Orchester zu bekommen. Dieser Druck führt zu massiven Auftrittsängsten.

Für Musiker geht deshalb das Probespiel immer mit extremen Stress einher. Viele greifen zu Betablockern, um ihre Aufregung in den Griff zu bekommen.

Musiker Auftrittscoaching, Vorspielangst für Musiker Koblenz

Mindestens jeder Dritte Orchestermusiker – manche Studien meinen sogar, mehr als jeder zweite – leidet unter Aufführungsangst. Nicht unter harmlosem und leistungsförderlichem Lampenfieber, sondern unter einer übertriebenen und immer wieder auftretenden Angst vor öffentlichen Auftritten. Mancher so schlimm, dass er seinen Beruf deswegen aufgeben muss. Viele so schlimm, dass sie sich deswegen mit Betablockern, anderen Medikamenten oder mit Alkohol behelfen. 25 bis 35 Prozent nehmen regelmäßig Tabletten oder Alkohol gegen Aufführungsängste zu sich.

Wer sich Konkurrenz und Leistungsdruck entzieht, verzichtet meist auch auf die große Karriere. Mittlerweile gibt es an manchen Universitäten Beratungsstellen, die sich auf Aufführungsängste spezialisiert haben, zum Beispiel die Lampenfieberambulanz am Universitätsklinikum Bonn. Dort lernen Musikerinnen und Musiker mit psychologischer Hilfe, mit dem chronischen, übersteigerten Lampenfieber fertig zu werden. An den Musikhochschulen lernen Studierende im Fach Musikphysiologie nicht nur, wie sie richtig üben, ohne ihre Gesundheit zu belasten, sondern auch Strategien gegen die Aufführungsangst.

Stress und Angst beim Probespiel für Musiker

Das wohl probateste Mittel kommt aus der Embodiment-Psychologie, da Gefühle/Emotionen zu einem großen Teil aus Körperwahrnehmungen bestehen. Deshalb erscheint es nur logisch, den Körper bei der Veränderung dysfunktionaler Emotionen/Stress und Angst mit einzubeziehen. Die bekannteste Interventionstechnik hier ist das PEP® Training nach Dr. Michael Bohne aus Hannover.

PEP® ist zu einem Teil den bifokal-multisensorischen Interventionstechniken (wie EMDR, EMI, Brainspotting, OEI, etc.) zuzurechnen und u.a. das Resultat der konsequenten prozessorientierten Weiterentwicklung der Klopftechniken aus der sog. Energetischen Psychologie. Darüber hinaus stellt PEP eine Kombination von psychodynamischen, systemischen und hypnotherapeutischen Strategien dar. PEP ist eine die Selbstwirksamkeit aktivierende Zusatztechnik, die sich gut in die allgemeine Psychotherapie, ins Coaching, in die Stressmedizin, in die psychosomatische Grundversorgung und in die Traumatherapie integrieren lässt.

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